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Das Altern des Hundes

Ein in die Jahre gekommener Hund stellt andere Ansprüche an seine Ernährung als ein Hund in den "besten" Jahren. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, so dass weniger Energie und ein Mehr an Vitaminen verlangt werden. Die Grundlagen zu Deklaration, Zutaten und Nährstoffen bleiben also die Gleichen, lediglich der Bedarf an Nährstoffen ändert sich.

Wann ein Hund ein Senior geworden ist, lässt sich nur schwerlich anhand des Kalenders ablesen. Es sind eher Hinweise wie ein erhöhtes Schlafbedürfnis, ein kürzerer Atem oder die schwereren Knochen, die auf veränderte Ansprüche hin deuten.

Es ist genetisch bedingt, dass Zellen nur ein gewisses Haltbarkeitsdatum besitzen. Mit zunehmendem Alter treten Schäden an der DNS (Träger der genetischen Erbinformationen, auf denen alles Leben basiert) auf.  Ein Abbau der Zellen wirkt sich also auf nahezu alle Bereiche aus: Der Knochenstoffwechsel lässt nach, so dass Knochen demineralisiert werden und Gelenke langsam austrocknen. Aufgrund des verminderten Energiestoffwechsels nehmen Muskeln ab und der Fettanteil des Körpers steigt. Wegen des erschwerten Nährstoffumbaus werden viele Organe vermehrt belastet, besonders die Entgiftungsorgane Nieren und Leber. Da die Zellen Angriffe nicht mehr so leicht abwehren können, steigt die Infektionsanfälligkeit. Auch das Herz-Kreislauf-System ist von der langsameren Verstoffwechselung betroffen und lässt nach, ebenso wie der gesamte Verdauungsvorgang im Magen-Darm-Trakt erschwert wird.

All dies sind Auswirkungen des natürlichen Alterungsprozesses, die man am Stattfinden nicht hindern kann. Man kann allerdings versuchen, sie in ihrer Geschwindigkeit und Intensität zu beeinflussen. Nachlassende Körperfunktionen können durch eine bedarfsgerechte Ernährung unterstützt und stabilisiert werden.