-> vollständige Druckversion

www.Hund-und-Futter.de / Zutaten / Zusatzstoffe

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe bezeichnen alle synthetischen Zusätze des Futters.
Hierzu gehören synthetisierte Nährstoffe, aber auch Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsstoffe.

Geschmacksverstärker sind schädlich und sollten in einem hochwertigen Futter auch nicht notwendig sein, weder künstliche Aromastoffe noch natürliche Verstärker wie Zucker oder Karamel.
Das gleiche gilt für Farbstoffe.

Konservierungsstoffe sind erforderlich, um dem Futter eine Mindesthaltbarkeit zu geben. Die gängigste Form des Haltbarmachens ist die Konservierung mit Hilfe von Antioxidantien.
Natürliche Antioxidantien sind Vitamin C und E, auch und gerade in synthetischer Form sind sie rein künstlichen Laborerzeugnissen vorzuziehen, da sie zwar der Natur nachempfunden, dabei aber stabil genug sind, Fett zwölf Monate lang vor dem Ranzigwerden zu schützen. Künstliche Konservierungsstoffe wie BHA/BHT können allerdings bereits in den Ausgangsprodukten enthalten sein, ohne dass sie deklariert werden müssen.
Schädliche, weil dem Organismus in kaum einer Weise entsprechende Antioxidantien sind BHA, BHT, Ethoxyquin und Propylgallat. Derlei Zusätze werden gern hinter dem Begriff "EWG-Zusatzstoffe" versteckt, ein gutes Hundefutter sollte auch frei davon sein.

Die häufigsten Zusatzstoffe:
E201 - Natriumsorbat
E202 - Kaliumsorbat
E203 - Kalziumsorbat
E300 - Vitamin C
E301,302,304,316 - Vitamin-C-Verbindungen
E306-309 - Vitamin E
E310 - Propylgallat
E320 - Butylhydroxyanisol (BHA)
E321 - Butylhydroxytoluol (BHT)
E324 - Ethoxyquin