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Vornehmliche
Aufgabe eines Juniorenfutters ist die Bereitstellung der für den
Wachstumsprozess benötigten Energien und der für die Entwicklung eines
gesunden Körpers optimalen Nährstoffmengen und -zusammensetzung. Die
Grundlagen zu Komponenten, Deklaration und Nährstoffen bleiben also die
Gleichen, lediglich der Bedarf an Nährstoffen ändert sich.
Das Körperwachstum
nimmt die ersten zwei Lebensjahre in Anspruch, wobei der größte Schub
zwischen dem zweiten und sechsten Lebensmonat stattfindet. In dieser Phase
ist es angezeigt, ein den Bedürfnissen angepasstes Futter zu wählen, da in
diesen Monaten aufgetretene Fehlversorgungen und damit Fehlentwicklungen
niemals wieder korrigiert werden können. Die endgültige
Höhe ist bei kleineren Hunden mit etwa einem Jahr, bei größeren mit
spätestens 1,5 Jahren erreicht, bis zum zweiten Lebensjahr passieren jedoch
immer noch Veränderungen im Knochengerüst, die der späteren Stabilität
dienen.
Bei der Geburt
sind die meisten Organe und Nerven sowie ihre Zusammenarbeit bereits fertig entwickelt und funktionstüchtig. Ganz am Anfang ihrer
Entwicklung stehen hingegen noch der gesamte Bewegungsapparat und das
Immunsystem.
Der Körper eines Welpen besteht
anfänglich zu großen Teilen aus Wasser und Kollagen. Im Falle des
aktiven Bewegungsapparates, also Muskeln und ihrer Verbindung zum
Knochen (Sehnen), wird das Wasser nach und nach von Proteinen verdrängt. Der gesamte
passive Bewegungsapparat (Knochen, Knorpel, Gelenke) besteht zunächst aus hyalinem Knorpel (Kollagen), einer
bindegewebsartigen, also relativ weichen Substanz. Die Knochen entwickeln
sich durch die schrittweise Einlagerung von Mineralien, die das Gewebe zum
Erhärten bringen und aus Knorpel- Knochenzellen machen. Knorpel bleibt nur
in Verbindungen der einzelnen Knochen, den Gelenken, erhalten.

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