
Zusatzstoffe
bezeichnen alle synthetischen Zusätze des Futters. Hierzu gehören
synthetisierte Nährstoffe, aber auch Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsstoffe.
Geschmacksverstärker sind
schädlich und sollten in einem hochwertigen Futter auch nicht notwendig sein, weder künstliche
Aromastoffe noch natürliche Verstärker wie Zucker oder Karamel. Das
gleiche gilt für Farbstoffe.
Konservierungsstoffe
sind erforderlich, um dem Futter eine Mindesthaltbarkeit zu geben. Die gängigste
Form des Haltbarmachens ist die Konservierung mit Hilfe von Antioxidantien.
Natürliche Antioxidantien sind Vitamin C und E, auch und gerade in synthetischer Form sind
sie rein künstlichen Laborerzeugnissen vorzuziehen, da sie zwar der Natur
nachempfunden, dabei aber stabil genug sind, Fett zwölf Monate lang vor dem Ranzigwerden zu
schützen. Künstliche Konservierungsstoffe wie BHA/BHT können allerdings bereits in den
Ausgangsprodukten enthalten sein, ohne dass sie deklariert werden müssen.
Schädliche, weil dem Organismus in kaum einer Weise entsprechende Antioxidantien
sind BHA, BHT, Ethoxyquin und Propylgallat. Derlei Zusätze werden gern hinter
dem Begriff "EWG-Zusatzstoffe" versteckt, ein gutes Hundefutter sollte auch frei
davon sein.
Die häufigsten Zusatzstoffe: E201 - Natriumsorbat E202 - Kaliumsorbat E203 - Kalziumsorbat E300 - Vitamin C E301,302,304,316 -
Vitamin-C-Verbindungen E306-309 - Vitamin E E310 - Propylgallat E320 - Butylhydroxyanisol (BHA) E321 -
Butylhydroxytoluol (BHT) E324 - Ethoxyquin

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